Unsicherheitsmanagement von Produktanforderungen in der Entwicklung von Hochvolt-Batteriesystemen

Lieferzeit
2-3 Tage
Autor:
Haunreiter, Andreas
ISBN
978-3-86359-955-3
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
-
+

Quick Overview

In der HV-Batterieentwicklung erfordern kürzere Entwicklungszyklen, schnelle Technologiesprünge sowie fehlende Standards auf allen Integrationsstufen neue Vorgehensweisen und Methoden. Getroffene Annahmen in der Festlegung der Produktanforderungen bedingen Unsicherheiten, die zu einem Entwicklungsrisiko werden können. In dieser Dissertation wird eine Methodik erarbeitet, mit der Unsicherheiten bereits in der frühen Konzeptphase identifiziert und gehandhabt werden können.
Die Automobilindustrie unterliegt einem dynamischen und disruptiven Wandel. Durch die Regulation durch CO2-Obergrenzen als Haupttreiber investieren die Unternehmen in die Entwicklung elektrischer Antriebe und neuer Fahrzeugmodelle. Für den rein elektrischen Antrieb bestimmt das HV-Batteriesystem die Antriebseigenschaften wesentlich und ist die teuerste Komponente im Fahrzeug. Die Entwicklung der HV-Batteriesysteme legt die Kosten in großem Maße fest und erfordert die Einbindung diverser Disziplinen (insbesondere Mechanik, Elektrik/Elektronik – E/E, Thermik, Elektrochemie), wobei insb. schnelle Technologiesprünge und fehlende Standards auf allen Integrationsstufen herausfordernd sind. Für die Einhaltung von zeitlichen und finanziellen Zielen in der Entwicklung werden demnach Annahmen als Basis für Produktanforderungen getroffen, da diese bereits früh im Entwicklungsprozess festgelegt werden müssen. Dadurch entstehende Unsicherheiten bedürfen geeigneter Methoden für das Management der unsicheren Informationen sowie durch sie bedingte Änderungen am Produkt und seinen Produktanforderungen. In dieser Dissertation wird eine Methodik erarbeitet, die das Vorgehen für einen erfolgreichen Ablauf des Unsicherheitsmanagements für Produktanforderungen in der HV-Batteriesystementwicklung beschreibt. Sie befähigt den Entwickler von HV-Batteriesystemen dazu, Unsicherheiten zu identifizieren, in geeigneter Weise zu analysieren, sie hinsichtlich ihres Risikos für das Entwicklungsprojekt zu bewerten und letztendlich die Unsicherheiten zu handhaben. Durch die Validierung der Methodik wird der Nachweis erbracht, dass das Unsicherheitsmanagement im Entwicklungsprozess des HV-Batteriesystems bereits in der frühen Konzeptphase in der Praxis sinnvoll angewendet werden kann. Insgesamt leistet die Methodik des Unsicherheitsmanagements in der Praxis einen Beitrag dazu, die Transparenz im Entwicklungsprozess zu erhöhen, unvorhergesehene Mehraufwände bezüglich Zeit und Kosten zu vermeiden sowie die Kommunikation und damit die Prozesseffizienz zu verbessern. Dabei ist die Methodik auf die Entwicklung von HV-Batteriesystemen ausgerichtet, aber der übergeordnete methodische Rahmen ist allgemeingültig und daher auf andere Bereiche der Produktentwicklung übertragbar.
Mehr Informationen
Autor Haunreiter, Andreas
Gewicht 0.457 kg
Erscheinungsdatum 07.05.2021
Eigene Bewertung schreiben
Sie bewerten:Unsicherheitsmanagement von Produktanforderungen in der Entwicklung von Hochvolt-Batteriesystemen
Die Automobilindustrie unterliegt einem dynamischen und disruptiven Wandel. Durch die Regulation durch CO2-Obergrenzen als Haupttreiber investieren die Unternehmen in die Entwicklung elektrischer Antriebe und neuer Fahrzeugmodelle. Für den rein elektrischen Antrieb bestimmt das HV-Batteriesystem die Antriebseigenschaften wesentlich und ist die teuerste Komponente im Fahrzeug. Die Entwicklung der HV-Batteriesysteme legt die Kosten in großem Maße fest und erfordert die Einbindung diverser Disziplinen (insbesondere Mechanik, Elektrik/Elektronik – E/E, Thermik, Elektrochemie), wobei insb. schnelle Technologiesprünge und fehlende Standards auf allen Integrationsstufen herausfordernd sind. Für die Einhaltung von zeitlichen und finanziellen Zielen in der Entwicklung werden demnach Annahmen als Basis für Produktanforderungen getroffen, da diese bereits früh im Entwicklungsprozess festgelegt werden müssen. Dadurch entstehende Unsicherheiten bedürfen geeigneter Methoden für das Management der unsicheren Informationen sowie durch sie bedingte Änderungen am Produkt und seinen Produktanforderungen. In dieser Dissertation wird eine Methodik erarbeitet, die das Vorgehen für einen erfolgreichen Ablauf des Unsicherheitsmanagements für Produktanforderungen in der HV-Batteriesystementwicklung beschreibt. Sie befähigt den Entwickler von HV-Batteriesystemen dazu, Unsicherheiten zu identifizieren, in geeigneter Weise zu analysieren, sie hinsichtlich ihres Risikos für das Entwicklungsprojekt zu bewerten und letztendlich die Unsicherheiten zu handhaben. Durch die Validierung der Methodik wird der Nachweis erbracht, dass das Unsicherheitsmanagement im Entwicklungsprozess des HV-Batteriesystems bereits in der frühen Konzeptphase in der Praxis sinnvoll angewendet werden kann. Insgesamt leistet die Methodik des Unsicherheitsmanagements in der Praxis einen Beitrag dazu, die Transparenz im Entwicklungsprozess zu erhöhen, unvorhergesehene Mehraufwände bezüglich Zeit und Kosten zu vermeiden sowie die Kommunikation und damit die Prozesseffizienz zu verbessern. Dabei ist die Methodik auf die Entwicklung von HV-Batteriesystemen ausgerichtet, aber der übergeordnete methodische Rahmen ist allgemeingültig und daher auf andere Bereiche der Produktentwicklung übertragbar.
Mehr Informationen
Autor Haunreiter, Andreas
Gewicht 0.457 kg
Erscheinungsdatum 07.05.2021
Eigene Bewertung schreiben
Sie bewerten:Unsicherheitsmanagement von Produktanforderungen in der Entwicklung von Hochvolt-Batteriesystemen
Adresse

Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
Deutschland