Taktung der Unikatfertigung am Beispiel des Werkzeugbaus

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Autor:
Zwanzig, Florian
ISBN
978-3-940565-43-3
39,00 €
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Quick Overview

In den letzten Jahren erfährt der Werkzeugbau gerade in Hochlohnländern umfassende Veränderungen. Als Konsequenz der fortschreitenden Globalisierung und der Steigerung des Wettbewerbdrucks verfolgen immer mehr Branchen das Ziel, ihre Fertigung nach dem Vorbild Toyotas zu organisieren. Im Bereich der Unikatfertigung und besonders im Werkzeugbau wird heute aber meist noch traditionell nach dem Werkstattprinzip produziert. [...]

In den letzten Jahren erfährt der Werkzeugbau gerade in Hochlohnländern umfassende Veränderungen. Als Konsequenz der fortschreitenden Globalisierung und der Steigerung des Wettbewerbdrucks verfolgen immer mehr Branchen das Ziel, ihre Fertigung nach dem Vorbild Toyotas zu organisieren. Im Bereich der Unikatfertigung und besonders im Werkzeugbau wird heute aber meist noch traditionell nach dem Werkstattprinzip produziert. Aus diesem Grund besteht großer Handlungsbedarf, um die Potenziale der Industrialisierung in dieser Branche überhaupt zu nutzen.

Erste Ansätze wie beispielsweise die Produktstandardisierung sind bereits vorhanden. Eine nach dem Vorbild der Serienfertigung organisierte Unikatfertigung basierend auf Taktung und Arbeitsteilung existiert aber noch nicht. Die Optimierung der Prozesse und Abläufe im Werkzeugbau bietet ein großes und darüber hinaus nur schwer imitierbares Potenzial, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Allerdings ist dieser Ansatz nur ein erster Schritt zur Umsetzung des umfassenden Ansatzes der Synchronisierung bzw. Taktung der Fertigung. Dieser ist nicht nur schwer zu kopieren, weil er für jedes Unternehmen im Detail individuell erarbeitet werden muss, sondern bietet darüber hinaus die Möglichkeit den bestehenden Herausforderungen in allen Dimensionen zu begegnen. Er verspricht aufgrund seiner weit reichenden Wirksamkeit - denn er betrifft die gesamte Wertschöpfungskette - große Potenziale zur Steigerung der Produktivität.

In dieser Arbeit wird ein Modell entwickelt, das die grundlegenden Einflussfaktoren auf die Taktung berücksichtigt. Zusätzlich wird die Vorgehensweise beschrieben, wie die Taktung über die gesamte Prozesskette hinweg eingeführt werden kann. Dazu wird die gesamte Prozesskette hin-sichtlich Einflüssen und Auswirkungen der Taktung analysiert. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Gliederung der Taktung. So kann eine für den Werkzeugbau übergreifend gültige Taktdauer bestimmt werden, die für alle Werkzeugbauunternehmen herangezogen werden kann. Diese wird in der Arbeit zunächst theoretisch hergeleitet und anschließend anhand zahlreicher Fallbeispiele praktisch bestätigt. Dabei wird nachweislich aufgezeigt, dass die beschrieben Taktungsmethode für unterschiedlichste Werkzeugbauunternehmen genutzt werden kann.



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Autor Zwanzig, Florian
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Gewicht 0.6 kg
Erscheinungsdatum 20.02.2010
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In den letzten Jahren erfährt der Werkzeugbau gerade in Hochlohnländern umfassende Veränderungen. Als Konsequenz der fortschreitenden Globalisierung und der Steigerung des Wettbewerbdrucks verfolgen immer mehr Branchen das Ziel, ihre Fertigung nach dem Vorbild Toyotas zu organisieren. Im Bereich der Unikatfertigung und besonders im Werkzeugbau wird heute aber meist noch traditionell nach dem Werkstattprinzip produziert. Aus diesem Grund besteht großer Handlungsbedarf, um die Potenziale der Industrialisierung in dieser Branche überhaupt zu nutzen.

Erste Ansätze wie beispielsweise die Produktstandardisierung sind bereits vorhanden. Eine nach dem Vorbild der Serienfertigung organisierte Unikatfertigung basierend auf Taktung und Arbeitsteilung existiert aber noch nicht. Die Optimierung der Prozesse und Abläufe im Werkzeugbau bietet ein großes und darüber hinaus nur schwer imitierbares Potenzial, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Allerdings ist dieser Ansatz nur ein erster Schritt zur Umsetzung des umfassenden Ansatzes der Synchronisierung bzw. Taktung der Fertigung. Dieser ist nicht nur schwer zu kopieren, weil er für jedes Unternehmen im Detail individuell erarbeitet werden muss, sondern bietet darüber hinaus die Möglichkeit den bestehenden Herausforderungen in allen Dimensionen zu begegnen. Er verspricht aufgrund seiner weit reichenden Wirksamkeit - denn er betrifft die gesamte Wertschöpfungskette - große Potenziale zur Steigerung der Produktivität.

In dieser Arbeit wird ein Modell entwickelt, das die grundlegenden Einflussfaktoren auf die Taktung berücksichtigt. Zusätzlich wird die Vorgehensweise beschrieben, wie die Taktung über die gesamte Prozesskette hinweg eingeführt werden kann. Dazu wird die gesamte Prozesskette hin-sichtlich Einflüssen und Auswirkungen der Taktung analysiert. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Gliederung der Taktung. So kann eine für den Werkzeugbau übergreifend gültige Taktdauer bestimmt werden, die für alle Werkzeugbauunternehmen herangezogen werden kann. Diese wird in der Arbeit zunächst theoretisch hergeleitet und anschließend anhand zahlreicher Fallbeispiele praktisch bestätigt. Dabei wird nachweislich aufgezeigt, dass die beschrieben Taktungsmethode für unterschiedlichste Werkzeugbauunternehmen genutzt werden kann.



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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
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