Simulationsbasierte Bewertung der Häufigkeit von Planungsläufen in der Produktionsplanung und -steuerung

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2-3 Tage
Autor:
Frey, Dominik
ISBN
978-3-86359-937-9
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Trotz technischer Möglichkeiten für eine hochfrequentere Planung werden noch immer nächtliche IT-Planungsläufe zur „Aktualisierung“ von Daten in der PPS durchgeführt. Produzierende Unternehmen sind nicht in der Lage zu bewerten, in welcher Häufigkeit Planungsläufe durchzuführen und welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Ergebnisse dieser Arbeit sind eine Unterstützung zur Bewertung der Häufigkeit von Planungsläufen sowie Gestaltungsempfehlungen für relevante Rahmenbedingungen der PPS.

Die Einflussfaktoren auf produzierende Unternehmen haben in ihrer Dynamik zugenommen. Dies führt zu turbulenten Umgebungen mit steigender Änderungsdynamik im Verhalten der Marktteilnehmer samt negativen Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit der Produzenten. Trotz dieser Herausforderungen sind die Termintreue und Lieferzeit die führenden logistischen Zielgrößen für produzierende Unternehmen. Für die Erreichung dieser Zielgrößen ist die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) ein fundamentaler Baustein. Die Ausgestaltung und zielgerichtete Nutzung des Informationsflusses der PPS ist dabei maßgeblich. Ein Kernelement dieses Informationsflusses stellen IT-basierte Planungsläufe im Kontext von Produktion und Logistik dar. Produzierende Unternehmen sind heute nicht in der Lage zu bewerten, in welcher Häufigkeit Planungsläufe durchzuführen sind und welche Rahmenbedingungen und Parametrierungen dafür notwendig sind. Dennoch implementieren viele Unternehmen Feinplanungssysteme, welche die Herausforderungen häufig jedoch nicht lösen. Konträr dazu reduzieren Unternehmen den Detaillierungsgrad ihrer Feinplanung, um so die internen Turbulenzen abzufedern. So werden noch immer nächtliche Planungsläufe zur „Aktualisierung“ der Plandaten durchgeführt, obwohl technische Möglichkeiten eine hochfrequentere Planung ermöglichen.
Vor diesem Hintergrund wird eine Unterstützung zur Bewertung der Häufigkeit von Planungsläufen samt notwendiger Gestaltungsempfehlungen für die Ausgestaltung relevanter Rahmenbedingungen entwickelt. Neben der Ausarbeitung der Wirkzusammenhänge von Planungsbausteinen und Planungsläufen in der PPS ist es ein Teilziel, die Auswirkungen unterschiedlicher Häufigkeiten von Planungsläufen auf Zielgrößen der PPS aufzuzeigen. Um dies zu erreichen, werden zunächst die Beschreibungselemente der PPS dargelegt. Ferner werden Einfluss- und Gestaltungsgrößen der PPS sowie ein produktionswirtschaftliches Zielsystem hergeleitet. Im Wirk- und Simulationsmodell werden die Wirkzusammenhänge der Einfluss- und Gestaltungsgrößen untereinander sowie auf produktionslogistische Zielgrößen bestimmt. Basierend darauf wird die Gestaltung des Simulationsmodells erarbeitet und mittels dessen Haupteffekte und Wechselwirkungen untersucht. Als Kernelement wird, aufbauend auf den gebündelten, bis dato erarbeiteten Resultaten, die Häufigkeit von Planungsläufen bewertet sowie Gestaltungsempfehlungen bzw. Voraussetzungen für hochfrequente Planungsläufe in der PPS erarbeitet.

 

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Autor Frey, Dominik
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Gewicht 0.366 kg
Erscheinungsdatum 11.02.2021
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Die Einflussfaktoren auf produzierende Unternehmen haben in ihrer Dynamik zugenommen. Dies führt zu turbulenten Umgebungen mit steigender Änderungsdynamik im Verhalten der Marktteilnehmer samt negativen Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit der Produzenten. Trotz dieser Herausforderungen sind die Termintreue und Lieferzeit die führenden logistischen Zielgrößen für produzierende Unternehmen. Für die Erreichung dieser Zielgrößen ist die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) ein fundamentaler Baustein. Die Ausgestaltung und zielgerichtete Nutzung des Informationsflusses der PPS ist dabei maßgeblich. Ein Kernelement dieses Informationsflusses stellen IT-basierte Planungsläufe im Kontext von Produktion und Logistik dar. Produzierende Unternehmen sind heute nicht in der Lage zu bewerten, in welcher Häufigkeit Planungsläufe durchzuführen sind und welche Rahmenbedingungen und Parametrierungen dafür notwendig sind. Dennoch implementieren viele Unternehmen Feinplanungssysteme, welche die Herausforderungen häufig jedoch nicht lösen. Konträr dazu reduzieren Unternehmen den Detaillierungsgrad ihrer Feinplanung, um so die internen Turbulenzen abzufedern. So werden noch immer nächtliche Planungsläufe zur „Aktualisierung“ der Plandaten durchgeführt, obwohl technische Möglichkeiten eine hochfrequentere Planung ermöglichen.
Vor diesem Hintergrund wird eine Unterstützung zur Bewertung der Häufigkeit von Planungsläufen samt notwendiger Gestaltungsempfehlungen für die Ausgestaltung relevanter Rahmenbedingungen entwickelt. Neben der Ausarbeitung der Wirkzusammenhänge von Planungsbausteinen und Planungsläufen in der PPS ist es ein Teilziel, die Auswirkungen unterschiedlicher Häufigkeiten von Planungsläufen auf Zielgrößen der PPS aufzuzeigen. Um dies zu erreichen, werden zunächst die Beschreibungselemente der PPS dargelegt. Ferner werden Einfluss- und Gestaltungsgrößen der PPS sowie ein produktionswirtschaftliches Zielsystem hergeleitet. Im Wirk- und Simulationsmodell werden die Wirkzusammenhänge der Einfluss- und Gestaltungsgrößen untereinander sowie auf produktionslogistische Zielgrößen bestimmt. Basierend darauf wird die Gestaltung des Simulationsmodells erarbeitet und mittels dessen Haupteffekte und Wechselwirkungen untersucht. Als Kernelement wird, aufbauend auf den gebündelten, bis dato erarbeiteten Resultaten, die Häufigkeit von Planungsläufen bewertet sowie Gestaltungsempfehlungen bzw. Voraussetzungen für hochfrequente Planungsläufe in der PPS erarbeitet.

 

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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

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