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Reduzierung der Geräuschabstrahlung von Getriebegehäusen durch Optimierung der Körperschallübertragung

ISBN: 978-3-86359-275-2

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Kurzübersicht

Die Methode zur Geräuschreduktion basiert auf einer Trennung eines Getriebegehäuses in die Komponenten Rahmen und Wandung sowie eine Optimierung beider Komponenten im Hinblick auf die jeweilige Funktion. Anhand eines einfachen Gehäuses konnte gezeigt werden, dass die Geräuschabstrahlung mit Hilfe der Methode reduziert werden kann. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden auf ein komplexes Gehäuse angewendet und zeigten ebenfalls einen positiven Effekt auf die Geräuschabstrahlung auf.

Reduzierung der Geräuschabstrahlung von Getriebegehäusen durch Optimierung der Körperschallübertragung

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Details

Neben steigenden Anforderungen in Bezug auf die übertragbare Leistung rückt auch die Geräuschabstrahlung von Getrieben in unterschiedlichen Anwendungsbereichen in den Fokus. Die entwickelte Methode zur Geräuschreduktion basiert auf einer Trennung eines Getriebegehäuses in die Komponenten Rahmen und Wandung sowie einer Aufteilung der Funktionen auf die beiden Komponenten. Die Steifigkeitsanforderungen an ein Getriebegehäuse, die durch eine Eingrenzung der Verschiebung der Lagerstellen unter Last einen ungestörten Zahneingriff gewährleisten sollen, werden vom Rahmen erfüllt. Die Anforderungen bezüglich eines öldichten Raums und einer Geräuschkapselung werden von der Wandung erfüllt. Für das akustische Verhalten dieser Gehäusekonstruktion spielt die Verbindung der beiden Komponenten eine wesentliche Rolle. Die entwickelte Methode zielt auf eine Verbindung der Wandung mit dem Rahmen an Schwingungsknotenpunkten der Eigenfrequenzen des Rahmens. Die grundlegenden Einflussfaktoren auf die Effektivität der Methode in Bezug auf die Verbindungspositionen, die Materialien der Verbindungselemente sowie die Wandungsmaterialien wurden anhand eines einfachen Getriebegehäuses im Rahmen von Prüfstandsversuchen untersucht. Zusätzlich wurden die einzelnen untersuchen Varianten in FEM Modellen abgebildet und anhand von Körperschallmessungen bzw. –berechnungen verifiziert. Anhand des einfachen Getriebegehäuses konnte gezeigt werden, dass die Geräuschabstrahlung eines Getriebegehäuses mit Hilfe der Methode reduziert werden kann. Zudem ist es möglich, die einzelnen Varianten bezüglich ihres akustischen Verhaltens durch FEM Berechnungen zu bewerten. Die Ergebnisse dieser Grundlagenuntersuchungen wurden auf ein komplexes Getriebegehäuse angewendet und zeigten ebenfalls einen positiven Effekt auf die Geräuschabstrahlung auf. Zukünftig kann die Effektivität der Methode beispielsweise durch die Weiterentwicklung von Kunststoffen mit verbessertem Dämpfungsverhalten auch im niederfrequenten Bereich sowie dämpfender Wandungsmaterialien verbessert werden. Ein zweiter wesentlicher Punkt für die Verbesserung des akustischen Verhaltens von Getrieben ist die möglichst genaue Berechnung des Schwingungsverhaltens. Dazu kann zum einen das Anregungsverhalten aus der Verzahnung durch eine Erweiterung der Berechnungsmodelle genauer abgebildet werden. Zum anderen ist die genauere Ermittlung des Dämpfungsverhaltens eines komplexen Systems eine Herausforderung für zukünftige Schwingungsberechnungen.

Zusatzinformation

Autor Zundel, Timo
ISBN/Artikelnr. 978-3-86359-275-2
Gewicht 0.220 kg
Erscheinungsdatum 10.12.2014
Lieferzeit 3-4 Tage
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