Qualifizierung digitaler Messprozesse

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2-3 Tage
Autor:
Lehmann, Nico
ISBN
978-3-86359-989-8
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Im industrinahen Umfeld ist die Einführung neuer Messprozesse mit dem Nachweis der Eignung und der Bestimmung der Messunsicherheit verbunden. Die Komplexität digitaler Messprozesse führt dazu, dass die bestehenden Verfahren zumeist nicht anwendbar sind. Der Autor untersucht in dieser Arbeit die aktuellen Herausforderungen und entwickelt darauf aufbauend eine strukturierte Vorgehensweise, welche durch eine mehrfache Anwendung an Fallbesipielen aus der Industrie erfolgreich validiert wird.
Die Produktion von Morgen ist geprägt durch individuelle Kundenwünsche, kleiner werdenden Losgrößen und schwankender Nachfrage. Die Verfügbarkeit und die Nutzung produktionsrelevanter Daten ermöglicht es die Produktion flexibler zu gestalten und heutige Produktionsbeschränkungen aufzuheben. Unternehmen setzten daher zunehmend digitale Messprozesse ein, um die Transparenz ihrer Produktion zu erhöhen und basierend auf den vorhandenen Daten produktionsrelevante Entscheidungen zu treffen. Da jedoch die Einführung neuer Messprozesse mit einer Qualifizierung derselben verbunden ist, steht die Industrie aufgrund der Komplexität digitaler Messprozesse vor einer Herausforderung. Die Qualifizierung beinhaltet unter anderem den Nachweis über die Eignung eines Messprozesses für eine definierte Messaufgabe. Für digitale Messprozesse muss im Rahmen der Eignungsuntersuchung zumeist die Messunsicherheit bestimmt werden, indem zunächst ein Modell der Messung aufgestellt wird und anschließend die Unsicherheiten quantifiziert werden. Die bestehenden Verfahren für eine Bestimmung der Messunsicherheit sind für die digitalen Messprozesse aus diversen Gründen mehrheitlich nicht anwendbar. Der Autor untersucht aktuelle Herausforderungen bei der Qualifizierung von digitalen Messprozessen im industrienahen Umfeld und entwickelt darauf aufbauend eine strukturierte Vorgehensweise. Im Rahmen dessen wird eine Methode zur Analyse von Messketten beschrieben. Sie unterstützt die Identifizierung unabhängiger Unsicherheitskomponenten eines Messprozesses und ermöglicht eine praktikable Aufstellung des Modells der Messung. Das ganzheitliche Vorgehen zur experimentellen Bestimmung der Messunsicherheit wird detailliert in vier Phasen beschrieben. Der Zusammenhang zwischen der Messunsicherheit und der Eignung des Messprozesses für die Messaufgabe wird dabei in jeder Phase untersucht. Für eine fortdauernde Eignung liefert die letzte Phase entsprechende Maßnahmen zur Überwachung der Messunsicherheit und zur Absicherung der Eignung. Anknüpfend an die Entwicklung der Vorgehensweise wird in dieser Arbeit die Validierung der Vorgehensweise durch eine mehrfache Anwendung an Fallbeispielen aus der Industrie untersucht. Durch eine erfolgreiche Qualifizierung von drei verschiedenen digitalen Messprozessen konnte die Nutzung und Wirksamkeit der Vorgehensweise im industrienahen Umfeld nachgewiesen werden.
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Autor Lehmann, Nico
Gewicht 0.314 kg
Erscheinungsdatum 24.08.2021
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Die Produktion von Morgen ist geprägt durch individuelle Kundenwünsche, kleiner werdenden Losgrößen und schwankender Nachfrage. Die Verfügbarkeit und die Nutzung produktionsrelevanter Daten ermöglicht es die Produktion flexibler zu gestalten und heutige Produktionsbeschränkungen aufzuheben. Unternehmen setzten daher zunehmend digitale Messprozesse ein, um die Transparenz ihrer Produktion zu erhöhen und basierend auf den vorhandenen Daten produktionsrelevante Entscheidungen zu treffen. Da jedoch die Einführung neuer Messprozesse mit einer Qualifizierung derselben verbunden ist, steht die Industrie aufgrund der Komplexität digitaler Messprozesse vor einer Herausforderung. Die Qualifizierung beinhaltet unter anderem den Nachweis über die Eignung eines Messprozesses für eine definierte Messaufgabe. Für digitale Messprozesse muss im Rahmen der Eignungsuntersuchung zumeist die Messunsicherheit bestimmt werden, indem zunächst ein Modell der Messung aufgestellt wird und anschließend die Unsicherheiten quantifiziert werden. Die bestehenden Verfahren für eine Bestimmung der Messunsicherheit sind für die digitalen Messprozesse aus diversen Gründen mehrheitlich nicht anwendbar. Der Autor untersucht aktuelle Herausforderungen bei der Qualifizierung von digitalen Messprozessen im industrienahen Umfeld und entwickelt darauf aufbauend eine strukturierte Vorgehensweise. Im Rahmen dessen wird eine Methode zur Analyse von Messketten beschrieben. Sie unterstützt die Identifizierung unabhängiger Unsicherheitskomponenten eines Messprozesses und ermöglicht eine praktikable Aufstellung des Modells der Messung. Das ganzheitliche Vorgehen zur experimentellen Bestimmung der Messunsicherheit wird detailliert in vier Phasen beschrieben. Der Zusammenhang zwischen der Messunsicherheit und der Eignung des Messprozesses für die Messaufgabe wird dabei in jeder Phase untersucht. Für eine fortdauernde Eignung liefert die letzte Phase entsprechende Maßnahmen zur Überwachung der Messunsicherheit und zur Absicherung der Eignung. Anknüpfend an die Entwicklung der Vorgehensweise wird in dieser Arbeit die Validierung der Vorgehensweise durch eine mehrfache Anwendung an Fallbeispielen aus der Industrie untersucht. Durch eine erfolgreiche Qualifizierung von drei verschiedenen digitalen Messprozessen konnte die Nutzung und Wirksamkeit der Vorgehensweise im industrienahen Umfeld nachgewiesen werden.
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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

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