Prozessmodell für den Werkzeugbau im iterativen Produktentwicklungsprozess

Autor:
de Lange, Johan
ISBN
978-3-86359-898-3
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Im Rahmen dieser Dissertation wurde ein Prozessmodell zur Integration des Werkzeugbaus in iterative Produktentwicklungsprozesse erarbeitet. Eine übergeordnete Phaseneinteilung sowie umfassende Gestaltungselemente bilden einen ganzheitlichen Ansatz. Das entwickelte Prozessmodell liefert Werkzeugbaubetrieben ein praxistaugliches organisatorisches Rahmenwerk, um die Strukturen für eine gezielte und erfolgreiche Integration in den iterativen Produktentwicklungsprozess zu schaffen.

Der Produktentwicklungsprozess ist ein zentraler Prozess produzierender Unternehmen.
Innovative Produkte schnell und effektiv zu entwickeln und in die Serienproduktion zu überführen, stellt ein wichtiges Differenzierungsmerkmal dar. Der Werkzeugbau ist für die Entwicklung und Fertigung von Werkzeugen in diesen Prozess eingebunden. Im klassischen, sequenziellen Prozessverständnis von Produktentwicklung und Werkzeugbau werden zunächst alle nicht-werkzeugbezogenen Entwicklungsschritte durchgeführt. Anschließend erfolgen Werkzeugentwicklung und -herstellung durch den Werkzeugbau. Ziel von iterativen Produktentwicklungsprozessen ist es jedoch, den Werkzeugbau in die Produktentwicklung zu integrieren und einen teilweise parallelen Ablauf von nicht-werkzeugbezogenen Entwicklungsschritten und Werkzeugbau durchzuführen. Dadurch soll eine Flexibilisierung und Beschleunigung des gesamten Produktentwicklungsprozesses erreicht werden. Eine entsprechende gezielte Integration in einen iterativen Produktentwicklungsprozess stellt für Werkzeugbaubetriebe eine äußerst komplexe Herausforderung dar.
Im Rahmen dieser Dissertation wurde ein organisatorisches Rahmenwerk zur Integration des Werkzeugbaus in iterative Produktentwicklungsprozesse erarbeitet. Der entwickelte Lösungsansatz ist als ein allgemeingültiges Gestaltungsmodell konzipiert, welches die prozessuale Gestaltung der Integration des Werkzeugbaus fokussiert und somit als Prozessmodell definiert wird. Eine übergeordnete Strukturierung liefert die Phaseneinteilung des Prozessmodells in die vier Phasen Engineering Support, Prototypen, Nicht-Serienwerkzeuge und Serienwerkzeuge. Darüber hinaus ist das Prozessmodell in sechs Gestaltungselemente mit jeweils weiteren zugeordneten Gestaltungsaspekten strukturiert. Die zentralen Gestaltungselemente sind Entwicklungsphasen mit Entwicklungsschritten, Entwicklungsziele, Entwicklungsleistungen des Werkzeugbaus, Ablauf- und Iterationsbedingungen, Wissensweitergabe und -rückführung sowie digital vernetzte Prozesssteuerung. Durch umfangreiche Gestaltungsempfehlungen, die für die einzelnen Gestaltungselemente entwickelt wurden, kann das Prozessmodell für den unternehmensspezifischen Anwendungsfall ausdetailliert und in der Praxis eingesetzt werden. Das entwickelte Prozessmodell liefert Werkzeugbaubetrieben ein praxistaugliches organisatorisches Rahmenwerk, um die Strukturen für eine gezielte und erfolgreiche Integration in den iterativen Produktentwicklungsprozess zu schaffen.

 

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Autor de Lange, Johan
Lieferzeit 3-4 Tage
Erscheinungsdatum 17.10.2020
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Der Produktentwicklungsprozess ist ein zentraler Prozess produzierender Unternehmen.
Innovative Produkte schnell und effektiv zu entwickeln und in die Serienproduktion zu überführen, stellt ein wichtiges Differenzierungsmerkmal dar. Der Werkzeugbau ist für die Entwicklung und Fertigung von Werkzeugen in diesen Prozess eingebunden. Im klassischen, sequenziellen Prozessverständnis von Produktentwicklung und Werkzeugbau werden zunächst alle nicht-werkzeugbezogenen Entwicklungsschritte durchgeführt. Anschließend erfolgen Werkzeugentwicklung und -herstellung durch den Werkzeugbau. Ziel von iterativen Produktentwicklungsprozessen ist es jedoch, den Werkzeugbau in die Produktentwicklung zu integrieren und einen teilweise parallelen Ablauf von nicht-werkzeugbezogenen Entwicklungsschritten und Werkzeugbau durchzuführen. Dadurch soll eine Flexibilisierung und Beschleunigung des gesamten Produktentwicklungsprozesses erreicht werden. Eine entsprechende gezielte Integration in einen iterativen Produktentwicklungsprozess stellt für Werkzeugbaubetriebe eine äußerst komplexe Herausforderung dar.
Im Rahmen dieser Dissertation wurde ein organisatorisches Rahmenwerk zur Integration des Werkzeugbaus in iterative Produktentwicklungsprozesse erarbeitet. Der entwickelte Lösungsansatz ist als ein allgemeingültiges Gestaltungsmodell konzipiert, welches die prozessuale Gestaltung der Integration des Werkzeugbaus fokussiert und somit als Prozessmodell definiert wird. Eine übergeordnete Strukturierung liefert die Phaseneinteilung des Prozessmodells in die vier Phasen Engineering Support, Prototypen, Nicht-Serienwerkzeuge und Serienwerkzeuge. Darüber hinaus ist das Prozessmodell in sechs Gestaltungselemente mit jeweils weiteren zugeordneten Gestaltungsaspekten strukturiert. Die zentralen Gestaltungselemente sind Entwicklungsphasen mit Entwicklungsschritten, Entwicklungsziele, Entwicklungsleistungen des Werkzeugbaus, Ablauf- und Iterationsbedingungen, Wissensweitergabe und -rückführung sowie digital vernetzte Prozesssteuerung. Durch umfangreiche Gestaltungsempfehlungen, die für die einzelnen Gestaltungselemente entwickelt wurden, kann das Prozessmodell für den unternehmensspezifischen Anwendungsfall ausdetailliert und in der Praxis eingesetzt werden. Das entwickelte Prozessmodell liefert Werkzeugbaubetrieben ein praxistaugliches organisatorisches Rahmenwerk, um die Strukturen für eine gezielte und erfolgreiche Integration in den iterativen Produktentwicklungsprozess zu schaffen.

 

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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

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52074 Aachen
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