Planung und Steuerung des Remanufacturing in der Elektromobilproduktion

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2-3 Tage
Autor:
Hollah, Ansgar
ISBN
978-3-86359-896-9
39,00 €
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Quick Overview

Remanufacturing als Kernbaustein einer Kreislaufwirtschaft ist bei vielen Produkten gängige Praxis. Bei komplexen Produkten verhindern remanufacturing-spezifische unsicherheitsbedingte Störungen im Produktionsablauf eine wirtschaftliche Umsetzung in großen Stückzahlen. Zur Begegnung der unsicherheitsbedingten Herausforderungen während der Auftragsabwicklung ist ein Modell zur Produktionsplanung und -steuerung konzeptioniert, ausdetailliert und am Beispiel der Elektromobilproduktion angewandt.

Lineare Wertschöpfungsketten verschärfen globale Umweltbelastungen wie stoffliche und nichtstoffliche Abfälle, emissionsbedingten Klimawandel, Verlust der Biodiversität und Verknappung natürlicher Ressourcen. Die voranschreitende Ausbeutung natürlicher Quellen geht dabei zunehmend über die Regenerationsfähigkeit hinaus. Mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft wird beabsichtigt, die industrielle Herstellung von Gütern von der Zerstörung der Umwelt zu entkoppeln, indem Güter am Ende einer Nutzungsphase in gleicher oder anderer Funktion einem neuen Produktleben zugeführt werden. Ein zentraler Baustein einer Kreislaufwirtschaft ist das Remanufacturing, das als industrialisierter Prozess zur Wiederherstellung definierter Funktionseigenschaften von ausgedienten Produkten verstanden wird.
Eine wesentliche Herausforderung in der Abwicklung von Remanufacturing-Aufträgen ist der Umgang mit Unsicherheiten bzgl. des Produktzustands sowie des Zeitpunkts und der Menge der zurückkehrenden Altteile am Ende einer Nutzungsphase. Während Remanufacturing bei einer Vielzahl von Produkten gängige industrielle Praxis ist, bedingen die remanufacturing-spezifische Unsicherheiten insbesondere bei komplexen Produkten und großen Stückzahlen erhebliche Störungen im Produktionsablauf.
Zur Begegnung der unsicherheitsbedingten Herausforderungen während der Abwicklung von Remanufacturing-Aufträgen dient ein konzeptioniertes Modell der Produktionsplanung und -steuerung, das für den exemplarischen Anwendungsfall in der Elektromobilproduktion ausdetailliert ist. Elektrofahrzeuge stehen repräsentativ für komplexe Produkte, denen aufgrund des hohes Werts des Kernprodukts und der, im Vergleich zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen, Vielzahl an Freiheitsgraden in der Gestaltung der Produktarchitektur hohes technisches und wirtschaftliches Potenzial für die Umsetzung von Remanufacturing bescheinigt werden kann.
Das PPS-Modell basiert auf einem integrierten Ablauf der PPS Aufgaben, in dem Reaktionsmechanismen auf die unsicherheitsbedingten Störungen während der Abwicklung von Remanufacturing Aufträgen berücksichtigt sind. In der Detaillierung der PPS-Aufgaben liegt der besondere Fokus auf der initialen komponentenindividuellen Zustandsklassierung des Fahrzeugs und der Reihenfolgeplanung als zentrales Optimierungsproblem zur Allokation der Produktionsressourcen.

 

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Autor Hollah, Ansgar
Lieferzeit 3-4 Tage
Gewicht 0.336 kg
Erscheinungsdatum 20.10.2020
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Lineare Wertschöpfungsketten verschärfen globale Umweltbelastungen wie stoffliche und nichtstoffliche Abfälle, emissionsbedingten Klimawandel, Verlust der Biodiversität und Verknappung natürlicher Ressourcen. Die voranschreitende Ausbeutung natürlicher Quellen geht dabei zunehmend über die Regenerationsfähigkeit hinaus. Mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft wird beabsichtigt, die industrielle Herstellung von Gütern von der Zerstörung der Umwelt zu entkoppeln, indem Güter am Ende einer Nutzungsphase in gleicher oder anderer Funktion einem neuen Produktleben zugeführt werden. Ein zentraler Baustein einer Kreislaufwirtschaft ist das Remanufacturing, das als industrialisierter Prozess zur Wiederherstellung definierter Funktionseigenschaften von ausgedienten Produkten verstanden wird.
Eine wesentliche Herausforderung in der Abwicklung von Remanufacturing-Aufträgen ist der Umgang mit Unsicherheiten bzgl. des Produktzustands sowie des Zeitpunkts und der Menge der zurückkehrenden Altteile am Ende einer Nutzungsphase. Während Remanufacturing bei einer Vielzahl von Produkten gängige industrielle Praxis ist, bedingen die remanufacturing-spezifische Unsicherheiten insbesondere bei komplexen Produkten und großen Stückzahlen erhebliche Störungen im Produktionsablauf.
Zur Begegnung der unsicherheitsbedingten Herausforderungen während der Abwicklung von Remanufacturing-Aufträgen dient ein konzeptioniertes Modell der Produktionsplanung und -steuerung, das für den exemplarischen Anwendungsfall in der Elektromobilproduktion ausdetailliert ist. Elektrofahrzeuge stehen repräsentativ für komplexe Produkte, denen aufgrund des hohes Werts des Kernprodukts und der, im Vergleich zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen, Vielzahl an Freiheitsgraden in der Gestaltung der Produktarchitektur hohes technisches und wirtschaftliches Potenzial für die Umsetzung von Remanufacturing bescheinigt werden kann.
Das PPS-Modell basiert auf einem integrierten Ablauf der PPS Aufgaben, in dem Reaktionsmechanismen auf die unsicherheitsbedingten Störungen während der Abwicklung von Remanufacturing Aufträgen berücksichtigt sind. In der Detaillierung der PPS-Aufgaben liegt der besondere Fokus auf der initialen komponentenindividuellen Zustandsklassierung des Fahrzeugs und der Reihenfolgeplanung als zentrales Optimierungsproblem zur Allokation der Produktionsressourcen.

 

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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
Deutschland