Perspektiven-abhängige Wahrnehmung von Altern und Pflege verbunden mit der Akzeptanz unterstützender Technik

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2-3 Tage
Autor:
Offermann-van Heek, Julia
ISBN
978-3-86359-970-6
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Unterstützende Technik besitzt das Potential, den Alltag für die alternde Bevölkerung zu erleichtern. Bisher ist nur wenig über individuelle Bedürfnisse im Kontext Alter und Pflege bekannt. Daher untersucht diese Arbeit den Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung von Altern und Pflege mit der Akzeptanz unterstützender Technik, indem individuelle Perspektiven in einem mehrstufigen, empirischen Konzept miteinander verglichen und nutzerspezifische Design- und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
Eine rasant wachsende Anzahl älterer und pflegebedürftiger Menschen sowie enormer Personalmangel in der Pflege stellen große Herausforderungen für die heutige Gesundheitsversorgung dar. Daher erfordert es innovative Mittel und Wege, wie ältere und pflegebedürftige Menschen unterstützt und familiär sowie professionell pflegende Personen in ihrem Alltag entlastet werden können. Eine Möglichkeit dazu ist die Nutzung unterstützender Technologien und Systeme. Neben dem technischen Potential ist jedoch die Akzeptanz der zukünftigen Nutzer von essentieller Bedeutung für eine erfolgreiche Integration der Technik in den Alltag. Dabei ist ein Vergleich verschiedener, relevanter Nutzergruppen in Bezug auf die Akzeptanz unterstützender Technik im Kontext Alter und Pflege bisher ausgeblieben. Diese Arbeit hat daher die Analyse des Zusammenhangs zwischen der Wahrnehmung von Altern und Pflege sowie der Wahrnehmung und Akzeptanz unterstützender Technik zum Ziel. Im Rahmen eines mehrstufigen Untersuchungsansatzes werden unterschiedlichste Perspektiven zukünftiger Nutzer einbezogen und miteinander verglichen. Qualitative Studien ermöglichen zunächst die Identifikation relevanter Faktoren für die Wahrnehmung von Altern und Pflege. Darauf basierend zeigen die Ergebnisse der quantitativen Studien eine positive Haltung der Probanden zum Altern, wobei dies vom Alter, Gesundheitszustand und Pflegebedarf beeinflusst wird. Die Wahrnehmung von Pflege zeichnete sich u.a. durch ein starkes Bedürfnis nach Selbstständigkeit aus. Zusätzlich zum Alter, Gesundheitszustand und Pflegebedarf der Probanden nimmt hier deren private Expertise im Bereich Pflege Einfluss auf die Bewertung. Die Analyse der Akzeptanz unterstützender Technik zeigt eine positive Haltung der Probanden, wobei das Alter, das Vorliegen einer Behinderung und besonders professionelle Expertise in der Pflege die Bewertung beeinflussen. Ergebnisse einer Modellierung zeigen einen indirekten Zusammenhang der Wahrnehmung von Altern und Pflege mit der Akzeptanz unterstützender Technik. Schließlich ermöglichen Analysen realitätsnaher Entscheidungen zur Nutzung unterstützender Technik in der Pflege eindeutige Entscheidungsmuster und -profile. Die von den Ergebnissen abgeleiteten Empfehlungen für Technikentwicklung und Gesundheitsversorgung sollten bei der zukünftigen Planung und Entwicklung beachtet werden, um nicht nur technischen und politischen, sondern auch nutzerzentrierten und damit gesellschaftlichen Ansprüchen zu genügen.
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Autor Offermann-van Heek, Julia
Gewicht 0.461 kg
Erscheinungsdatum 25.05.2021
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Eine rasant wachsende Anzahl älterer und pflegebedürftiger Menschen sowie enormer Personalmangel in der Pflege stellen große Herausforderungen für die heutige Gesundheitsversorgung dar. Daher erfordert es innovative Mittel und Wege, wie ältere und pflegebedürftige Menschen unterstützt und familiär sowie professionell pflegende Personen in ihrem Alltag entlastet werden können. Eine Möglichkeit dazu ist die Nutzung unterstützender Technologien und Systeme. Neben dem technischen Potential ist jedoch die Akzeptanz der zukünftigen Nutzer von essentieller Bedeutung für eine erfolgreiche Integration der Technik in den Alltag. Dabei ist ein Vergleich verschiedener, relevanter Nutzergruppen in Bezug auf die Akzeptanz unterstützender Technik im Kontext Alter und Pflege bisher ausgeblieben. Diese Arbeit hat daher die Analyse des Zusammenhangs zwischen der Wahrnehmung von Altern und Pflege sowie der Wahrnehmung und Akzeptanz unterstützender Technik zum Ziel. Im Rahmen eines mehrstufigen Untersuchungsansatzes werden unterschiedlichste Perspektiven zukünftiger Nutzer einbezogen und miteinander verglichen. Qualitative Studien ermöglichen zunächst die Identifikation relevanter Faktoren für die Wahrnehmung von Altern und Pflege. Darauf basierend zeigen die Ergebnisse der quantitativen Studien eine positive Haltung der Probanden zum Altern, wobei dies vom Alter, Gesundheitszustand und Pflegebedarf beeinflusst wird. Die Wahrnehmung von Pflege zeichnete sich u.a. durch ein starkes Bedürfnis nach Selbstständigkeit aus. Zusätzlich zum Alter, Gesundheitszustand und Pflegebedarf der Probanden nimmt hier deren private Expertise im Bereich Pflege Einfluss auf die Bewertung. Die Analyse der Akzeptanz unterstützender Technik zeigt eine positive Haltung der Probanden, wobei das Alter, das Vorliegen einer Behinderung und besonders professionelle Expertise in der Pflege die Bewertung beeinflussen. Ergebnisse einer Modellierung zeigen einen indirekten Zusammenhang der Wahrnehmung von Altern und Pflege mit der Akzeptanz unterstützender Technik. Schließlich ermöglichen Analysen realitätsnaher Entscheidungen zur Nutzung unterstützender Technik in der Pflege eindeutige Entscheidungsmuster und -profile. Die von den Ergebnissen abgeleiteten Empfehlungen für Technikentwicklung und Gesundheitsversorgung sollten bei der zukünftigen Planung und Entwicklung beachtet werden, um nicht nur technischen und politischen, sondern auch nutzerzentrierten und damit gesellschaftlichen Ansprüchen zu genügen.
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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
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