Methodik zur Verbesserung der Transparenz und Steuerbarkeit der Produktkomplexität

Lieferzeit
2-3 Tage
Autor:
Koch, Jan
ISBN
978-3-86359-972-0
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
-
+

Quick Overview

Variantenreiche Serienhersteller begegnen der zunehmenden Individualisierung bisher nur unzureichend durch eine datenbasierte Analyse- und Entscheidungsunterstützung, um Transparenz über die marktseitig angebotene und abgesetzte Produktkomplexität sowie die vielfaltsinduzierte unternehmensinterne Wirkung zu schaffen. Das Ziel der Arbeit besteht daher in der Entwicklung einer Methodik zum Aufbau eines Datenmodells basierend auf den kontextbezogenen Informationsbedarfen der Entscheidungsträger.
Die Wettbewerbssituation produzierender Unternehmen ist durch eine zunehmende Individualisierung der Produkte geprägt, welche mit einem steigenden Kostendruck, sinkenden Entwicklungszeiten sowie kürzeren Produktlebenszyklen einhergeht. Hieraus resultiert eine steigende Variantenvielfalt der Produkte bei gleichzeitigem Rückgang der Stückzahlen je Produktvariante. Variantenreiche Serienhersteller stehen daher zunehmend vor der Herausforderung, den Konflikt zwischen Individualisierung oder Standardisierung ganzheitlich unter Abwägung der Interessen aus Markt-, Produkt- und Prozessperspektive beantworten zu können. Hierzu fehlt Unternehmen jedoch die Transparenz über die marktseitig angebotene und abgesetzte Produktkomplexität sowie die vielfaltsinduzierte unternehmensinterne Wirkung, um Produktkomplexität systematisch und perspektivenübergreifend steuern zu können. Das Ziel dieser Arbeit besteht daher in der Entwicklung einer Methodik, welche die Ermittlung, datenbasierte Abbildung und Visualisierung von entscheidungsträgerspezifischen Informationsbedarfen zur Verbesserung der Transparenz und Steuerbarkeit der Produktkomplexität variantenreicher Serienhersteller ermöglicht. Die vorliegende Arbeit gliedert sich hierzu in fünf Teilmodelle. Ziel des ersten Teilmodells ist die systematische Beschreibung und Ermittlung von Informationsbedarfen, um Produktkomplexität ganzheitlich und entsprechend den Anforderungen unterschiedlicher Entscheidungsträger analysieren zu können. Im Anschluss werden im zweiten Teilmodell Kennzahlen zur Operationalisierung der zuvor ermittelten Informationsbedarfe abgeleitet. Im dritten Teilmodell folgt ein Erklärungsmodell zur Identifikation des relevanten Datenbedarfs, welches die Grundlage zur Gestaltung eines konzeptionellen Datenmodells im vierten Teilmodell darstellt. Das konzeptionelle Datenmodell ermöglicht die informationstechnische Umsetzung zur echtzeitfähigen Analyse der Informationsbedarfe. Das abschließende fünfte Teilmodell umfasst ein Gestaltungsmodell zur Visualisierung der Informationsbedarfe in einem Dashboard. Die Methodik liefert somit einen wichtigen Beitrag, um Produktkomplexität systematisch, entscheidungsträgerorientiert sowie datenbasiert managen zu können.
Mehr Informationen
Autor Koch, Jan
Gewicht 0.47 kg
Erscheinungsdatum 10.06.2021
Eigene Bewertung schreiben
Sie bewerten:Methodik zur Verbesserung der Transparenz und Steuerbarkeit der Produktkomplexität
Die Wettbewerbssituation produzierender Unternehmen ist durch eine zunehmende Individualisierung der Produkte geprägt, welche mit einem steigenden Kostendruck, sinkenden Entwicklungszeiten sowie kürzeren Produktlebenszyklen einhergeht. Hieraus resultiert eine steigende Variantenvielfalt der Produkte bei gleichzeitigem Rückgang der Stückzahlen je Produktvariante. Variantenreiche Serienhersteller stehen daher zunehmend vor der Herausforderung, den Konflikt zwischen Individualisierung oder Standardisierung ganzheitlich unter Abwägung der Interessen aus Markt-, Produkt- und Prozessperspektive beantworten zu können. Hierzu fehlt Unternehmen jedoch die Transparenz über die marktseitig angebotene und abgesetzte Produktkomplexität sowie die vielfaltsinduzierte unternehmensinterne Wirkung, um Produktkomplexität systematisch und perspektivenübergreifend steuern zu können. Das Ziel dieser Arbeit besteht daher in der Entwicklung einer Methodik, welche die Ermittlung, datenbasierte Abbildung und Visualisierung von entscheidungsträgerspezifischen Informationsbedarfen zur Verbesserung der Transparenz und Steuerbarkeit der Produktkomplexität variantenreicher Serienhersteller ermöglicht. Die vorliegende Arbeit gliedert sich hierzu in fünf Teilmodelle. Ziel des ersten Teilmodells ist die systematische Beschreibung und Ermittlung von Informationsbedarfen, um Produktkomplexität ganzheitlich und entsprechend den Anforderungen unterschiedlicher Entscheidungsträger analysieren zu können. Im Anschluss werden im zweiten Teilmodell Kennzahlen zur Operationalisierung der zuvor ermittelten Informationsbedarfe abgeleitet. Im dritten Teilmodell folgt ein Erklärungsmodell zur Identifikation des relevanten Datenbedarfs, welches die Grundlage zur Gestaltung eines konzeptionellen Datenmodells im vierten Teilmodell darstellt. Das konzeptionelle Datenmodell ermöglicht die informationstechnische Umsetzung zur echtzeitfähigen Analyse der Informationsbedarfe. Das abschließende fünfte Teilmodell umfasst ein Gestaltungsmodell zur Visualisierung der Informationsbedarfe in einem Dashboard. Die Methodik liefert somit einen wichtigen Beitrag, um Produktkomplexität systematisch, entscheidungsträgerorientiert sowie datenbasiert managen zu können.
Mehr Informationen
Autor Koch, Jan
Gewicht 0.47 kg
Erscheinungsdatum 10.06.2021
Eigene Bewertung schreiben
Sie bewerten:Methodik zur Verbesserung der Transparenz und Steuerbarkeit der Produktkomplexität
Adresse

Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
Deutschland