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Lebenszyklusübergreifende Informationsstrukturierung für Produktbaukästen

ISBN: 978-3-86359-578-4

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Kurzübersicht

Modulare Produktbaukästen entfalten ihr volles Potenzial, wenn sie im gesamten Unternehmen eingesetzt werden. Dazu müssen baukastenspezifische Informationen konsistent, aktuell und redundanzfrei für alle Beteiligten vorliegen. Diese Dissertation beinhaltet ein Modell zur einheitlichen Strukturierung dieser Informationen. Insbesondere werden die baukastenspezifischen Anforderungen an diese Strukturierung über den gesamten Lebenszyklus eines Produktbaukastens herausgestellt und beantwortet.

Lebenszyklusübergreifende Informationsstrukturierung für Produktbaukästen

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Details

Aufgrund der Nachfrage nach differenzierten Produktprogrammen in diversen Branchen führen viele produzierende Unternehmen modulare Produktbaukästen ein. Der modulare Produktaufbau erlaubt eine variantenübergreifende Nutzung von Standardmodulen und ermöglicht so effizientere Geschäftsprozesse. Um diese angestrebte Effizienzsteigerung zu realisieren, müssen baukastenspezifische Informationen im Unternehmen aktuell, konsistent und redundanzfrei zur Verfügung stehen. Die Zielsetzung der Arbeit besteht deswegen in der Entwicklung einer Methodik zur lebenszyklusübergreifenden Strukturierung von baukastenspezifischen Produktinformationen.

Es wird zunächst das Forschungsdefizit in diesem Bereich vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen in der Praxis, bestehender wissenschaftlicher Ansätze sowie Normen abgeleitet. Anschließend wird die Methodik zur lebenszyklusübergreifenden Strukturierung von baukastenspezifischen Produktinformationen in vier Teilmodellen konzipiert. Im ersten Schritt identifiziert ein Beschreibungsmodell baukastenspezifische Informationen über den Lebenszyklus. Mittels eines Prozessmodells wird dazu auf Aktivitätenebene der baukastenspezifische Informationsfluss abgeleitet. Im zweiten Schritt dient ein Erklärungsmodell zur Ermittlung rollenspezifischer Informationsprofile. Dazu wird der Zusammenhang zwischen Rollen als Tätigkeitsprofilen und Aktivitäten im Prozessmodell erklärt. Anschließend werden die Informationsprofile in Form einer Matrix aus Quelle und Senke sowie Input und Output erstellt. Im dritten Schritt dient ein Erklärungsmodell zur Charakterisierung der baukastenspezifischen Informationen. Dazu werden Informationsprofile interagierender Rollen verglichen und auf dieser Basis Parameter zur Charakterisierung erklärt, welche die Anforderungen an die Strukturierung bilden. Beim vierten Schritt wird ein Gestaltungsmodell zumAufbau und zur Gliederung der Informationsstruktur entworfen. Abschließend werden rollenspezifische Teilstrukturen abgeleitet und auf Basis der charakterisierenden Parameter ausgestaltet.

Die vier Modelle der Methodik werden in einem anonymisierten Anwendungsbeispiel validiert und kritisch reflektiert. Dazu wird ein führender Entwickler und Hersteller von Landmaschinen gewählt, der bereits modulare Produktfamilien einsetzt. Die Ergebnisse der Validierung bestätigen die Anwendbarkeit der Methodik und liefern Ansätze für mögliche Erweiterungen.

Zusatzinformation

Autor Schrey, Elisabeth
ISBN/Artikelnr. 978-3-86359-578-4
Gewicht 0.410 kg
Erscheinungsdatum 11.01.2018
Lieferzeit 3-4 Tage
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