Kognitive Kooperation in der Produktionssteuerung

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Autor:
Wissing, Tobias
ISBN
978-3-86359-968-3
39,00 €
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Quick Overview

Die Kollaboration zwischen Mensch und Technik ist im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung ein wichtiges Gestaltungsfeld in der produzierenden Industrie. Ziel der Dissertation ist die Entwicklung einer anwendungsorientierten Methodik zur systematischen Gestaltung der kognitiven Kooperation zwischen Mensch und Technik in der Produktionssteuerung. Zentrales Element der Methodik ist eine Taxonomie, mit der der Kooperationsgrad in der Produktionssteuerung analysiert werden kann.
Die Kollaboration zwischen Mensch und Technik ist gerade im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung ein wichtiges Gestaltungsfeld in der produzierenden Industrie. Insbesondere in der Produktionssteuerung von kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau werden nach wie vor wichtige Entscheidungen von menschlichen Mitarbeitern getroffen. Zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Produktionssteuerung stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die Stärken von Mensch und Technik bestmöglich zu kombinieren. Ziel der Dissertation ist die Entwicklung von Modellen, mit denen die kognitive Kooperation zwischen Mensch und Technik in der Produktionssteuerung systematisch gestaltet werden kann. Die Methodik beruht auf dem Grundsatz der komplementären Systemgestaltung, mit der die Stärken der Teilsysteme Mensch und Technik bestmöglich kombiniert werden, um die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Taxonomie entwickelt, mit der der Kooperationsgrad in der Produktionssteuerung beschrieben werden kann. Die Taxonomie beruht auf den Erkenntnissen der Kognitionsforschung, sodass verschiedene Kognitionstypen von der Informationsaufnahme bis hin zur Ausführung getrennt voneinander analysiert und bewertet werden können. Aus dieser Taxonomie lassen sich Lösungskorridore für einen optimalen Kooperationsgrad ableiten, die für den betrachteten Untersuchungsbereich in kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau gültig sind. Darüber hinaus wurden relevante Einflussfaktoren und ihre Wirkbeziehungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit identifiziert, die bei einer individuellen Gestaltung der Kooperationsform berücksichtigt werden müssen. Um die gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis anwenden zu können, wurde ein Modell zur Kooperationsgestaltung entwickelt. Dieses Modell ermöglicht eine systematische Funktionsallokation der Aufgaben einer Produktionssteuerung zu den beiden Teilsystemen Mensch und Technik. Mit diesem Gestaltungsmodell werden Unternehmen befähigt, die Kooperation zwischen Mensch und Technik in der Produktionssteuerung anhand der individuellen Anforderungen und der vorliegenden Gegebenheiten anzupassen und bedarfsgerecht zu konfigurieren. Die Methodik leistet damit einen wesentlichen Beitrag, dass das große Potenzial der innovativen Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien in der Produktion genutzt werden kann.
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Autor Wissing, Tobias
Gewicht 0.407 kg
Erscheinungsdatum 07.05.2021
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Die Kollaboration zwischen Mensch und Technik ist gerade im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung ein wichtiges Gestaltungsfeld in der produzierenden Industrie. Insbesondere in der Produktionssteuerung von kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau werden nach wie vor wichtige Entscheidungen von menschlichen Mitarbeitern getroffen. Zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Produktionssteuerung stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die Stärken von Mensch und Technik bestmöglich zu kombinieren. Ziel der Dissertation ist die Entwicklung von Modellen, mit denen die kognitive Kooperation zwischen Mensch und Technik in der Produktionssteuerung systematisch gestaltet werden kann. Die Methodik beruht auf dem Grundsatz der komplementären Systemgestaltung, mit der die Stärken der Teilsysteme Mensch und Technik bestmöglich kombiniert werden, um die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Taxonomie entwickelt, mit der der Kooperationsgrad in der Produktionssteuerung beschrieben werden kann. Die Taxonomie beruht auf den Erkenntnissen der Kognitionsforschung, sodass verschiedene Kognitionstypen von der Informationsaufnahme bis hin zur Ausführung getrennt voneinander analysiert und bewertet werden können. Aus dieser Taxonomie lassen sich Lösungskorridore für einen optimalen Kooperationsgrad ableiten, die für den betrachteten Untersuchungsbereich in kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau gültig sind. Darüber hinaus wurden relevante Einflussfaktoren und ihre Wirkbeziehungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit identifiziert, die bei einer individuellen Gestaltung der Kooperationsform berücksichtigt werden müssen. Um die gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis anwenden zu können, wurde ein Modell zur Kooperationsgestaltung entwickelt. Dieses Modell ermöglicht eine systematische Funktionsallokation der Aufgaben einer Produktionssteuerung zu den beiden Teilsystemen Mensch und Technik. Mit diesem Gestaltungsmodell werden Unternehmen befähigt, die Kooperation zwischen Mensch und Technik in der Produktionssteuerung anhand der individuellen Anforderungen und der vorliegenden Gegebenheiten anzupassen und bedarfsgerecht zu konfigurieren. Die Methodik leistet damit einen wesentlichen Beitrag, dass das große Potenzial der innovativen Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien in der Produktion genutzt werden kann.
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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

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