Gestaltungsmodell für den vernetzten und synchronisierten Serienanlauf von Werkzeugen

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2-3 Tage
Autor:
Stracke, Felix
ISBN
978-3-86359-941-6
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Dem Werkzeugbau kommt bei der Realisierung von Zeit- und Kostenvorteilen neuer Produkte eine entscheidende Rolle zu. Insbesondere im Serienanlauf von Werkzeugen besteht aktuell jedoch breites Optimierungspotenzial. Zur Adressierung dieser Potenziale wurde ein Gestaltungsmodell entwickelt, das die systematische Gestaltung der Wertschöpfungsaktivitäten im Serienanlauf von Werkzeugen unter Berücksichtigung neuer technologischer Befähiger im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 ermöglicht.

Die produzierende Industrie hat in der Vergangenheit insbesondere im Premium- und Hochtechnologiesegment von der Globalisierung profitiert. Durch die stetige Verbesserung der Leistungsfähigkeit konnten Wettbewerber in Schwellenländern allerdings sukzessive aufschließen. Um in diesem veränderten Wettbewerbsumfeld weiterhin erfolgreich zu bestehen, bedarf es mehr denn je innovativer Produkte, die gleichzeitig schnell und kostengünstig in den Markt eingeführt werden müssen. Einen der maßgeblichen Akteure stellt in diesem Zusammenhang der Werkzeugbau dar, der Produkte durch Bereitstellung von Werkzeugen und Know-how von der Entwicklung in die Serienproduktion überführt. Dabei bildet insbesondere der hochgradig interdisziplinäre, interdependente sowie wissensintensive Serienanlauf der Werkzeuge einen kritischen Prozessschritt und bietet umfangreiche wertschöpfungsseitige Optimierungspotenziale.
Neben der „klassischen“ Optimierung von Abläufen sowie der systematischen Erfassung und Weitergabe von Wissen schafft der Einsatz neuer technologischer Befähiger im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 weitreichende Möglichkeiten. Durch die stärkere interne und externe Vernetzung sowie intensivere Synchronisierung und Nutzung von Daten können die steigende Komplexität der Unikatfertigung besser beherrscht und gleichzeitig Effizienzvorteile realisiert werden.
Zur systematischen Gestaltung der Wertschöpfung im Serienanlauf von Werkzeugen unter Berücksichtigung genannter technologischer Befähiger wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Gestaltungsmodell entwickelt. Drei Aktivitätselemente beschreiben die optimale Konfiguration der an der Wertschöpfung beteiligten Elemente und bilden den Kern des Modells. Umrahmt werden diese von einem Verhaltenselement, das die systematische Erfassung, Analyse und Bereitstellung von Wissen zur kontinuierlichen Verbesserung der Anlaufaktivitäten darstellt. Strukturelemente beinhalten die notwendige digitale Infrastruktur sowie relevante Anlaufkompetenzen und fungieren somit als immanente Voraussetzung.
Die Verifizierung des Gestaltungsmodells erfolgte anhand von Fallbeispielen bei der
GEDIA Gebrüder Dingerkus GmbH, der Werkzeugbau Laichingen-Gruppe sowie der Welser Profile GmbH. Der wissenschaftliche Beitrag der vorliegenden Arbeit besteht in der Entwicklung eines ganzheitlichen Lösungsansatzes zur Gestaltung der Wertschöpfung im vernetzten und synchronisierten Serienanlauf von Werkzeugen unter Berücksichtigung spezifischer Anforderungen.

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Autor Stracke, Felix
Gewicht 0.438 kg
Erscheinungsdatum 11.03.2021
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Die produzierende Industrie hat in der Vergangenheit insbesondere im Premium- und Hochtechnologiesegment von der Globalisierung profitiert. Durch die stetige Verbesserung der Leistungsfähigkeit konnten Wettbewerber in Schwellenländern allerdings sukzessive aufschließen. Um in diesem veränderten Wettbewerbsumfeld weiterhin erfolgreich zu bestehen, bedarf es mehr denn je innovativer Produkte, die gleichzeitig schnell und kostengünstig in den Markt eingeführt werden müssen. Einen der maßgeblichen Akteure stellt in diesem Zusammenhang der Werkzeugbau dar, der Produkte durch Bereitstellung von Werkzeugen und Know-how von der Entwicklung in die Serienproduktion überführt. Dabei bildet insbesondere der hochgradig interdisziplinäre, interdependente sowie wissensintensive Serienanlauf der Werkzeuge einen kritischen Prozessschritt und bietet umfangreiche wertschöpfungsseitige Optimierungspotenziale.
Neben der „klassischen“ Optimierung von Abläufen sowie der systematischen Erfassung und Weitergabe von Wissen schafft der Einsatz neuer technologischer Befähiger im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 weitreichende Möglichkeiten. Durch die stärkere interne und externe Vernetzung sowie intensivere Synchronisierung und Nutzung von Daten können die steigende Komplexität der Unikatfertigung besser beherrscht und gleichzeitig Effizienzvorteile realisiert werden.
Zur systematischen Gestaltung der Wertschöpfung im Serienanlauf von Werkzeugen unter Berücksichtigung genannter technologischer Befähiger wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Gestaltungsmodell entwickelt. Drei Aktivitätselemente beschreiben die optimale Konfiguration der an der Wertschöpfung beteiligten Elemente und bilden den Kern des Modells. Umrahmt werden diese von einem Verhaltenselement, das die systematische Erfassung, Analyse und Bereitstellung von Wissen zur kontinuierlichen Verbesserung der Anlaufaktivitäten darstellt. Strukturelemente beinhalten die notwendige digitale Infrastruktur sowie relevante Anlaufkompetenzen und fungieren somit als immanente Voraussetzung.
Die Verifizierung des Gestaltungsmodells erfolgte anhand von Fallbeispielen bei der
GEDIA Gebrüder Dingerkus GmbH, der Werkzeugbau Laichingen-Gruppe sowie der Welser Profile GmbH. Der wissenschaftliche Beitrag der vorliegenden Arbeit besteht in der Entwicklung eines ganzheitlichen Lösungsansatzes zur Gestaltung der Wertschöpfung im vernetzten und synchronisierten Serienanlauf von Werkzeugen unter Berücksichtigung spezifischer Anforderungen.

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Adresse

Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
Deutschland