Der Einfluss der Inhaberfamilie auf die Mitarbeiteridentifikation - Eine empirische Untersuchung in deutschen Familienunternehmen

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2-3 Tage
Autor:
Bleier, Anna-Margaretha
ISBN
978-3-86359-958-4
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Diese Dissertation untersucht die Identifikation der familienexternen Mitarbeiter in Familienunternehmen. Thematisiert werden Arten der Identifikation, sowie verschiedene Einflussfaktoren und Auswirkungen. Unterschiede zwischen den Mitarbeitern werden anhand der Bedürfniswichtigkeit berücksichtigt. Aus den Ergebnissen der empirischen Untersuchung werden Empfehlungen abgeleitet, um die Identifikation der familienexternen Mitarbeiter zu steigern und diese langfristig an das Unternehmen zu binden.
Eine der größten Herausforderungen für Familienunternehmen stellt die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter dar. Da die Anzahl an Familienmitgliedern häufig nicht ausreicht, um alle wichtigen Positionen im Unternehmen zu besetzen, sind in diesem Zusammenhang vor allem familienexterne Mitarbeiter von Bedeutung. Obwohl diese einen entscheidenden Erfolgsfaktor für Familienunternehmen darstellen, wurde deren Perspektive in der bisherigen Forschung kaum berücksichtigt. Die vorliegende Dissertation trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu schließen. Dazu wird das Konzept der organisationalen Identifikation herangezogen und auf familienexterne Mitarbeiter übertragen. Als Grundlage dafür dient die Theorie der sozialen Identität. Thematisiert werden Arten der Identifikation in Familienunternehmen, sowie verschiedene Einflussfaktoren und Auswirkungen. Mögliche Unterschiede zwischen den Mitarbeitern werden anhand ihrer individuellen Bedürfniswichtigkeit berücksichtigt. Einleitend wird die Literatur zu Familienunternehmen analysiert, wobei u. a. auf die Definitionsproblematik und besondere Charakteristika sowie auf den Forschungsstand zur Mitarbeiteridentifikation eingegangen wird. Im Rahmen der empirischen Untersuchung konnte nachgewiesen werden, dass sich die familienexternen Mitarbeiter sowohl mit dem Unternehmen als auch mit der Familie identifizieren. Dabei zeigte sich, dass vor allem die Kongruenz der Werte des Mitarbeiters und des Unternehmens, sowie das Bedürfnis nach Identifikation von Bedeutung sind. Für die Identifikation mit der Familie erwies sich zudem ein hoher Einfluss der Inhaberfamilie als förderlich. Diese Arbeit trägt zum einen zum Forschungsfeld Familienunternehmen bei, da sie neue Erkenntnisse zur Situation der familienexternen Mitarbeiter liefert. Ein Mehrwert liegt außerdem darin, dass Familienunternehmen untereinander verglichen werden, anstatt wie bisher lediglich Familienunternehmen von Nicht-Familienunternehmen abzugrenzen. Zum anderen profitiert auch die Forschung auf dem Gebiet der organisationalen Identifikation davon, da deren Grundprinzipien in einer speziellen Unternehmensform angewandt und empirisch getestet werden. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Identifikation der familienexternen Mitarbeiter zu steigern. Somit können diese langfristig an das Unternehmen gebunden werden und deren Ziele mit den Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden.
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Autor Bleier, Anna-Margaretha
Gewicht 0.495 kg
Erscheinungsdatum 07.05.2021
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Eine der größten Herausforderungen für Familienunternehmen stellt die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter dar. Da die Anzahl an Familienmitgliedern häufig nicht ausreicht, um alle wichtigen Positionen im Unternehmen zu besetzen, sind in diesem Zusammenhang vor allem familienexterne Mitarbeiter von Bedeutung. Obwohl diese einen entscheidenden Erfolgsfaktor für Familienunternehmen darstellen, wurde deren Perspektive in der bisherigen Forschung kaum berücksichtigt. Die vorliegende Dissertation trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu schließen. Dazu wird das Konzept der organisationalen Identifikation herangezogen und auf familienexterne Mitarbeiter übertragen. Als Grundlage dafür dient die Theorie der sozialen Identität. Thematisiert werden Arten der Identifikation in Familienunternehmen, sowie verschiedene Einflussfaktoren und Auswirkungen. Mögliche Unterschiede zwischen den Mitarbeitern werden anhand ihrer individuellen Bedürfniswichtigkeit berücksichtigt. Einleitend wird die Literatur zu Familienunternehmen analysiert, wobei u. a. auf die Definitionsproblematik und besondere Charakteristika sowie auf den Forschungsstand zur Mitarbeiteridentifikation eingegangen wird. Im Rahmen der empirischen Untersuchung konnte nachgewiesen werden, dass sich die familienexternen Mitarbeiter sowohl mit dem Unternehmen als auch mit der Familie identifizieren. Dabei zeigte sich, dass vor allem die Kongruenz der Werte des Mitarbeiters und des Unternehmens, sowie das Bedürfnis nach Identifikation von Bedeutung sind. Für die Identifikation mit der Familie erwies sich zudem ein hoher Einfluss der Inhaberfamilie als förderlich. Diese Arbeit trägt zum einen zum Forschungsfeld Familienunternehmen bei, da sie neue Erkenntnisse zur Situation der familienexternen Mitarbeiter liefert. Ein Mehrwert liegt außerdem darin, dass Familienunternehmen untereinander verglichen werden, anstatt wie bisher lediglich Familienunternehmen von Nicht-Familienunternehmen abzugrenzen. Zum anderen profitiert auch die Forschung auf dem Gebiet der organisationalen Identifikation davon, da deren Grundprinzipien in einer speziellen Unternehmensform angewandt und empirisch getestet werden. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Identifikation der familienexternen Mitarbeiter zu steigern. Somit können diese langfristig an das Unternehmen gebunden werden und deren Ziele mit den Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden.
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