Datenbasierte Informationsmodelle zur explorativen Analyse von Anlagenkonfigurationen

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2-3 Tage
Autor:
Tönnes, Christian
ISBN
978-3-86359-929-4
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Durch die Digitalisierung steht Unternehmen eine Vielzahl spezifischer Produktdaten zur Verfügung. Diese produktbezogenen Daten sind jedoch häufig nicht für den Einsatz von Analyseverfahren verwendbar. Die Arbeit liefert eine Methode zur Gestaltung datenbasierter Informationsmodelle für die explorative Analyse von Produktinformationen. Damit wird das Informationsmanagement unterstützt, existierende Daten durch den Aufbau eines multidimensionalen Informationsmodells nutzbar zu machen.

Die Digitalisierung von Produkten und Prozessen im industriellen Umfeld und die resultierende Generierung von Daten bietet Unternehmen die Möglichkeit, mittels Analyseverfahren einen Wettbewerbsvorteil aufzubauen. Insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau entsteht durch kundenspezifische Anforderungen eine hohe Vielzahl projektspezifischer Produktdaten. Jedoch zeigen Studien, dass diese produktbezogenen Daten nicht für Analysezwecke zur Verfügung stehen. Ursächlich dafür sind drei zentrale Hindernisse. Erstens geht mit der Diversität von datenführenden Systemen auch eine unterschiedliche Strukturierung der Datenbasis einher. Zweitens führt die dezentrale Pflege von Datenquellen zu einer semantischen Heterogenität. Drittens sind IT-Systeme auf die Unterstützung von Prozessen ausgelegt, sodass historische Daten nicht unmittelbar abrufbar sind.
Zur Überwindung dieser Herausforderungen liefert die Arbeit eine Methodik zur Gestaltung datenbasierter Informationsmodelle für die explorative Analyse von Produktinformationen. Durch die Anwendung lässt sich ein multidimensionales Informationsmodell konzipieren, welches an den spezifischen Informationsanforderungen eines Anwendungsfalls ausgerichtet ist und die gegebene Qualität von Datenquellen berücksichtigt.
Die Methodik gliedert sich in fünf Phasen. Zunächst wird auf Basis eines unternehmensindividuell beschriebenen Anwendungsfalls die Ableitung der informatorischen Anforderungen an das Informationsmodell ermöglicht. Im Sinne einer Informationsbedarfsanalyse werden Anwender anschließend über ein generisches Produktbeschreibungsmodell befähigt, die Informationen des Anwendungsfalls zu ermitteln und zu charakterisieren. In der dritten Phase werden die Informationen in ein semantisches Informationsmodell überführt. Die vierte Phase dient der systematischen Identifizierung von Datenquellen und der Ermittlung der jeweiligen Datenqualität. Die fünfte Phase ermöglicht die Definition der Datenquellen, welche die benötigten Informationen in der angestrebten Qualität bereitstellen können, sodass ein datenbasiertes Informationsmodell entsteht.
Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Einsatz von Datenanalyseverfahren in der produzierenden Industrie, indem heterogene Datenquellen in einem analyseorientierten Informationsmodell zusammengeführt werden. Damit dient die Methodik der Unterstützung des Informationsmanagements von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus im Rahmen der Einführung von Prozessen zur Datenanalyse.

 

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Autor Tönnes, Christian
Lieferzeit 3-4 Tage
Gewicht 0.47 kg
Erscheinungsdatum 11.02.2021
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Die Digitalisierung von Produkten und Prozessen im industriellen Umfeld und die resultierende Generierung von Daten bietet Unternehmen die Möglichkeit, mittels Analyseverfahren einen Wettbewerbsvorteil aufzubauen. Insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau entsteht durch kundenspezifische Anforderungen eine hohe Vielzahl projektspezifischer Produktdaten. Jedoch zeigen Studien, dass diese produktbezogenen Daten nicht für Analysezwecke zur Verfügung stehen. Ursächlich dafür sind drei zentrale Hindernisse. Erstens geht mit der Diversität von datenführenden Systemen auch eine unterschiedliche Strukturierung der Datenbasis einher. Zweitens führt die dezentrale Pflege von Datenquellen zu einer semantischen Heterogenität. Drittens sind IT-Systeme auf die Unterstützung von Prozessen ausgelegt, sodass historische Daten nicht unmittelbar abrufbar sind.
Zur Überwindung dieser Herausforderungen liefert die Arbeit eine Methodik zur Gestaltung datenbasierter Informationsmodelle für die explorative Analyse von Produktinformationen. Durch die Anwendung lässt sich ein multidimensionales Informationsmodell konzipieren, welches an den spezifischen Informationsanforderungen eines Anwendungsfalls ausgerichtet ist und die gegebene Qualität von Datenquellen berücksichtigt.
Die Methodik gliedert sich in fünf Phasen. Zunächst wird auf Basis eines unternehmensindividuell beschriebenen Anwendungsfalls die Ableitung der informatorischen Anforderungen an das Informationsmodell ermöglicht. Im Sinne einer Informationsbedarfsanalyse werden Anwender anschließend über ein generisches Produktbeschreibungsmodell befähigt, die Informationen des Anwendungsfalls zu ermitteln und zu charakterisieren. In der dritten Phase werden die Informationen in ein semantisches Informationsmodell überführt. Die vierte Phase dient der systematischen Identifizierung von Datenquellen und der Ermittlung der jeweiligen Datenqualität. Die fünfte Phase ermöglicht die Definition der Datenquellen, welche die benötigten Informationen in der angestrebten Qualität bereitstellen können, sodass ein datenbasiertes Informationsmodell entsteht.
Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Einsatz von Datenanalyseverfahren in der produzierenden Industrie, indem heterogene Datenquellen in einem analyseorientierten Informationsmodell zusammengeführt werden. Damit dient die Methodik der Unterstützung des Informationsmanagements von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus im Rahmen der Einführung von Prozessen zur Datenanalyse.

 

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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
Deutschland