Bewertung der patienteninduzierten Unsicherheit medizinischer Computertomografiemessungen zur Abschätzung des Verletzungsrisikos (E-Book)

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2-3 Tage
Autor:
Bredemann, Judith
ISBN
978-3-86359-962-1
39,00 €
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Quick Overview

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Innovative OP-Verfahren werden nur implementiert, wenn das Verletzungsrisiko vertretbar ist. Die Unsicherheit der med. Bildgebung (MU) beeinflusst das Risiko navigierter Eingriffe. Individuelle Patienteneigenschaften haben signifikanten Einfluss auf die MU. Somit muss die patienteninduzierte MU abgeschätzt werden. Es bestehen keine entsprechenden Methoden. Die Arbeit adressiert das Defizit, indem eine Methode zur Abschätzung der patienteninduzierten MU medizinischer CT-Messungen entwickelt wird.

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Innovative, personalisierte Operationsverfahren können nur implementiert werden, wenn das einhergehende Verletzungsrisiko vertretbar ist. Zudem benötigen Chirurgen die Angabe des Risikos als valide Grundlage zur Auswahl eines geeigneten Operationsverfahrens. Die Messunsicherheit (MU) der medizinischen Bildgebung beeinflusst das Risiko unbeabsichtigter Verletzungen bei bildbasierten navigierten Eingriffen entscheidend. Da individuelle anatomische und radiometrische Eigenschaften des Patienten signifikanten Einfluss auf die Bildqualität und damit die MU haben, muss der patienteninduzierte MU-Beitrag der Bildgebung zur Berechnung des Verletzungsrisikos angegeben werden. Derzeit bestehen jedoch keine Methoden oder Verfahren zur Bewertung der patienteninduzierten MU medizinischer CT-Messungen. Die vorliegende Arbeit adressiert dieses Defizit, indem eine Methode für die Bewertung der patienteninduzierten MU medizinischer CT-Messungen am Beispiel der minimalinvasiven Chirurgie der lateralen Schädelbasis entwickelt und validiert wird. Durch die Angabe der patienteninduzierten MU kann das Verletzungsrisiko für den einzelnen Patienten präziser abgeschätzt sowie die proxioperative Operationsplanung weiter personalisiert werden. Die Basis der Methodenentwicklung bildet die Modellierung des patienteninduzierten Einflusses auf die MU medizinischer CT-Messungen. Als relevante Eingangsgrößen werden die patientenindividuellen anatomischen und radiometrischen Eigenschaften der Makro- und Mikrostrukturen im durchstrahlten Querschnitt identifiziert. Durch die Klassifizierung verschiedener Patienten mit Hinblick auf die genannten Modelleingangsgrößen wird die präklinische Abschätzung der repräsentativen MU für die einzelnen Patientenklassen ermöglicht. Die MU-Bestimmung des Messprozesses erfolgt an geeigneten Prüfkörpern. Zur proxioperativen Zuordnung eines Patienten zu einer der definierten Klassen, wird ein Ähnlichkeitskennwert definiert. Durch die Detaillierung der beschriebenen Methode am Beispiel der minimalinvasiven Chirurgie der lateralen Schädelbasis wird ihre Anwendbarkeit demonstriert. Basierend auf einer experimentellen Studie an einem Kopfpräparat werden Patientenklassen und Ähnlichkeitskennwert bestätigt. Durch die Rückführung der Ergebnisse in das Operationsszenario wird die Bedeutung der patienteninduzierten MU für die MU-Bestimmung medizinischer CT-Messungen unterstrichen.

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Autor Bredemann, Judith
Gewicht 0.265 kg
Erscheinungsdatum 25.03.2021
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Innovative, personalisierte Operationsverfahren können nur implementiert werden, wenn das einhergehende Verletzungsrisiko vertretbar ist. Zudem benötigen Chirurgen die Angabe des Risikos als valide Grundlage zur Auswahl eines geeigneten Operationsverfahrens. Die Messunsicherheit (MU) der medizinischen Bildgebung beeinflusst das Risiko unbeabsichtigter Verletzungen bei bildbasierten navigierten Eingriffen entscheidend. Da individuelle anatomische und radiometrische Eigenschaften des Patienten signifikanten Einfluss auf die Bildqualität und damit die MU haben, muss der patienteninduzierte MU-Beitrag der Bildgebung zur Berechnung des Verletzungsrisikos angegeben werden. Derzeit bestehen jedoch keine Methoden oder Verfahren zur Bewertung der patienteninduzierten MU medizinischer CT-Messungen. Die vorliegende Arbeit adressiert dieses Defizit, indem eine Methode für die Bewertung der patienteninduzierten MU medizinischer CT-Messungen am Beispiel der minimalinvasiven Chirurgie der lateralen Schädelbasis entwickelt und validiert wird. Durch die Angabe der patienteninduzierten MU kann das Verletzungsrisiko für den einzelnen Patienten präziser abgeschätzt sowie die proxioperative Operationsplanung weiter personalisiert werden. Die Basis der Methodenentwicklung bildet die Modellierung des patienteninduzierten Einflusses auf die MU medizinischer CT-Messungen. Als relevante Eingangsgrößen werden die patientenindividuellen anatomischen und radiometrischen Eigenschaften der Makro- und Mikrostrukturen im durchstrahlten Querschnitt identifiziert. Durch die Klassifizierung verschiedener Patienten mit Hinblick auf die genannten Modelleingangsgrößen wird die präklinische Abschätzung der repräsentativen MU für die einzelnen Patientenklassen ermöglicht. Die MU-Bestimmung des Messprozesses erfolgt an geeigneten Prüfkörpern. Zur proxioperativen Zuordnung eines Patienten zu einer der definierten Klassen, wird ein Ähnlichkeitskennwert definiert. Durch die Detaillierung der beschriebenen Methode am Beispiel der minimalinvasiven Chirurgie der lateralen Schädelbasis wird ihre Anwendbarkeit demonstriert. Basierend auf einer experimentellen Studie an einem Kopfpräparat werden Patientenklassen und Ähnlichkeitskennwert bestätigt. Durch die Rückführung der Ergebnisse in das Operationsszenario wird die Bedeutung der patienteninduzierten MU für die MU-Bestimmung medizinischer CT-Messungen unterstrichen.

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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

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