Auslegung prototypischer Produktinkremente im Kontext agiler Entwicklungsprojekte

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2-3 Tage
Autor:
Schlößer, Elmar Sebastian
ISBN
978-3-86359-914-0
39,00 €
Inkl. 7% MwSt.
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Quick Overview

Agile Entwicklungsprozesse werden zunehmend genutzt, um zielsicherer, flexibler und schneller Produkte zu entwickeln. Dabei liegt der Fokus darauf, Produktumfänge in zeitlich definierten Entwicklungszyklen zu spezifizieren und zu validieren. Diese Arbeit liefert eine Methodik, welche jeweils in der Planung eines Entwicklungszyklus genutzt wird, um zu bestimmen, welche Funktionen und Eigenschaften des Produkts im nächsten prototypischen Produktinkrement spezifiziert und validiert werden.

Produzierende Unternehmen erfahren heute einen zunehmenden Innovationsdruck, um sich im Wettbewerbsumfeld nachhaltig positionieren zu können. Innovative Produkte müssen in kürzeren Zyklen entwickelt werden und die Dynamik technologischer Entwicklung sowie die Volatilität marktseitiger Kundenbedürfnisse nehmen gleichzeitig zu. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden agile Entwicklungsprozesse adaptiert, wodurch in der Softwareentwicklung vergleichbare Herausforderungen bereits erfolgreich adressiert wurden. Dabei rückt die Verwendung von Prototypen während des Entwicklungsprozesses in den Fokus. In zeitlich definierten Entwicklungszyklen werden prototypische Produktinkremente realisiert, um den Entwicklungsfortschritt mit Stakeholdern kurzzyklisch zu validieren. Dabei ist erkennbar, dass die Planung prototypischer Produktinkremente häufig unsystematisch erfolgt.
Somit besteht das Ziel dieser Arbeit darin, die Auslegung prototypischer Produktinkremente im Kontext agiler Entwicklungsprojekte methodisch zu unterstützen. Anhand einer Methodik soll im Rahmen der Planung von Entwicklungszyklen definiert werden, welche technischen Design-Parameter im jeweils nächsten prototypischen Produktinkrement spezifiziert und validiert werden.
Die Methodik besteht aus fünf Schritten. Zuerst werden die Funktionen und Eigenschaften des Produkts modelliert, die im zweiten Schritt bezüglich ihrer Wichtigkeit zur Beantwortung entwicklungsbezogener Fragestellungen bewertet werden. Der dritte Schritt dient der Beschreibung und fragestellungsspezifischen Priorisierung technischer Design-Parameter. Alle technischen Design-Parameter werden im vierten Schritt hinsichtlich ihrer Eignung zur Spezifikation und Validierung im nächsten prototypischen Produktinkrement bewertet. Auf dieser Basis erfolgt im fünften Schritt die Auswahl der geeigneten technischen Design-Parameter.
Die Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung agiler Entwicklungsprozesse in der produzierenden Industrie. Die Methodik ermöglicht Entscheidungsträgern eine strukturierte Herangehensweise an die Planungsaufgabe zur Auslegung prototypischer Produktinkremente und zur Steuerung des Entwicklungsprojekts. Außerdem sind mit der Steigerung der Zielsicherheit, der Steigerung der Flexibilität sowie der Reduzierung der Time-to-market die drei zentralen Nutzenversprechen der agilen Produktentwicklung in der Methodik verankert, sodass zu deren Erreichung ein wichtiger Beitrag geleistet wird.

 

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Autor Schlößer, Elmar Sebastian
Lieferzeit 3-4 Tage
Gewicht 0.441 kg
Erscheinungsdatum 10.11.2020
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Produzierende Unternehmen erfahren heute einen zunehmenden Innovationsdruck, um sich im Wettbewerbsumfeld nachhaltig positionieren zu können. Innovative Produkte müssen in kürzeren Zyklen entwickelt werden und die Dynamik technologischer Entwicklung sowie die Volatilität marktseitiger Kundenbedürfnisse nehmen gleichzeitig zu. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden agile Entwicklungsprozesse adaptiert, wodurch in der Softwareentwicklung vergleichbare Herausforderungen bereits erfolgreich adressiert wurden. Dabei rückt die Verwendung von Prototypen während des Entwicklungsprozesses in den Fokus. In zeitlich definierten Entwicklungszyklen werden prototypische Produktinkremente realisiert, um den Entwicklungsfortschritt mit Stakeholdern kurzzyklisch zu validieren. Dabei ist erkennbar, dass die Planung prototypischer Produktinkremente häufig unsystematisch erfolgt.
Somit besteht das Ziel dieser Arbeit darin, die Auslegung prototypischer Produktinkremente im Kontext agiler Entwicklungsprojekte methodisch zu unterstützen. Anhand einer Methodik soll im Rahmen der Planung von Entwicklungszyklen definiert werden, welche technischen Design-Parameter im jeweils nächsten prototypischen Produktinkrement spezifiziert und validiert werden.
Die Methodik besteht aus fünf Schritten. Zuerst werden die Funktionen und Eigenschaften des Produkts modelliert, die im zweiten Schritt bezüglich ihrer Wichtigkeit zur Beantwortung entwicklungsbezogener Fragestellungen bewertet werden. Der dritte Schritt dient der Beschreibung und fragestellungsspezifischen Priorisierung technischer Design-Parameter. Alle technischen Design-Parameter werden im vierten Schritt hinsichtlich ihrer Eignung zur Spezifikation und Validierung im nächsten prototypischen Produktinkrement bewertet. Auf dieser Basis erfolgt im fünften Schritt die Auswahl der geeigneten technischen Design-Parameter.
Die Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung agiler Entwicklungsprozesse in der produzierenden Industrie. Die Methodik ermöglicht Entscheidungsträgern eine strukturierte Herangehensweise an die Planungsaufgabe zur Auslegung prototypischer Produktinkremente und zur Steuerung des Entwicklungsprojekts. Außerdem sind mit der Steigerung der Zielsicherheit, der Steigerung der Flexibilität sowie der Reduzierung der Time-to-market die drei zentralen Nutzenversprechen der agilen Produktentwicklung in der Methodik verankert, sodass zu deren Erreichung ein wichtiger Beitrag geleistet wird.

 

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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Steinbachstr. 25
52074 Aachen
Deutschland