Agile Fabrikplanung durch das Minimum Viable Production System

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2-3 Tage
Autor:
Bertling, Matthias
ISBN
978-3-86359-978-2
39,00 €
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Quick Overview

Für produzierende Start-ups ist der Aufbau der Produktionsfähigkeit und die schnelle Markteinführung der Produkte ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Fabrikplanung befindet sich dabei in einem ein Spannungsfeld aus detaillierter Planung unter unsicheren Rahmenbedingungen und der schnellen Realisierung der Fabrik. Durch die Einführung des Minimum Viable Production Systems wird im Rahmen dieser Arbeit ein agiles iteratives Planungsvorgehen zur Planung unter Unsicherheit entwickelt.
Wie kann der Return on Planning der Fabrikplanung unter unsicheren Rahmenbedingungen erhöht werden? Diese zentrale Fragegestellung der vorliegenden Arbeit ist besonders für Start-ups aber auch etablierte Unternehmen von Interesse, für die eine Reduzierung der Markteinführungszeit ihrer Produkte eine besondere strategische Relevanz hat. Fabrikplanungsprojekte unterliegen in einem volatilen Marktumfeld unsicheren Planungsprämissen und sich ändernden Randbedingungen, gleichzeitig herrscht ein hoher Zeit- und Kostendruck. Dies stellt für den Fabrikplaner eine besondere Herausforderung dar. Einerseits werden im Planungsprozess möglichst vollständige und sichere Informationen benötigt, andererseits herrscht eine hohe Unsicherheit bzgl. der markt- und kundenseitigen Anforderungen. Kontinuierliche Änderungen, die sich durch agile Produktentwicklungs-vorgehen oder externe Einflussfaktoren aus dem Unternehmensumfeld ergeben, führen zu notwendigen Anpassungen der Fabrikplanung. Dies verursacht zusätzliche Planungsaufwände und hat eine verlängerte Projektdauer zur Folge. Der Planer befindet sich somit in einem Spannungsfeld zwischen detaillierter und abgesicherter Planung einerseits und einer schnellstmöglichen Realisierung der Fabrik. Um die beschriebene Herausforderung zu adressieren, wird im Rahmen dieser Arbeit ein Planungsvorgehen entworfen, das einen agilen Planungs- und Realisierungsprozess ermöglicht. Dazu wird in Analogie zur Produktentwicklung das Minimum Viable Production System eingeführt und so ein Perspektivwechsel in der Fabrikplanung eingeleitet. Die Vollständigkeitsanforderung an das Planungsergebnis wird zum Zeitpunkt der Realisierung aufgelöst. So werden zu Beginn ein reduziertes, minimales Produktionssystem geplant und realisiert sowie fortan unsichere Planungsinformationen anhand des physischen Produktionssystems in iterativen Prozessen validiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass durch das Minimum Viable Production System die Effektivität und die Effizienz der Planung im volatilen Planungsumfeld erhöht werden. Die situationsspezifische Ausgestaltung der Planung und die frühe Realisierung des Produktionssystems ermöglichen eine schnelle Produktionsfähigkeit und liefern wichtige Erkenntnisse, die in den Entwicklungsprozess einfließen. Durch die agilen Planungsprozesse kann die Fabrikplanung somit maßgeblich zum Erfolg produzierender Start-ups beitragen.
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Autor Bertling, Matthias
Gewicht 0.374 kg
Erscheinungsdatum 05.08.2021
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Wie kann der Return on Planning der Fabrikplanung unter unsicheren Rahmenbedingungen erhöht werden? Diese zentrale Fragegestellung der vorliegenden Arbeit ist besonders für Start-ups aber auch etablierte Unternehmen von Interesse, für die eine Reduzierung der Markteinführungszeit ihrer Produkte eine besondere strategische Relevanz hat. Fabrikplanungsprojekte unterliegen in einem volatilen Marktumfeld unsicheren Planungsprämissen und sich ändernden Randbedingungen, gleichzeitig herrscht ein hoher Zeit- und Kostendruck. Dies stellt für den Fabrikplaner eine besondere Herausforderung dar. Einerseits werden im Planungsprozess möglichst vollständige und sichere Informationen benötigt, andererseits herrscht eine hohe Unsicherheit bzgl. der markt- und kundenseitigen Anforderungen. Kontinuierliche Änderungen, die sich durch agile Produktentwicklungs-vorgehen oder externe Einflussfaktoren aus dem Unternehmensumfeld ergeben, führen zu notwendigen Anpassungen der Fabrikplanung. Dies verursacht zusätzliche Planungsaufwände und hat eine verlängerte Projektdauer zur Folge. Der Planer befindet sich somit in einem Spannungsfeld zwischen detaillierter und abgesicherter Planung einerseits und einer schnellstmöglichen Realisierung der Fabrik. Um die beschriebene Herausforderung zu adressieren, wird im Rahmen dieser Arbeit ein Planungsvorgehen entworfen, das einen agilen Planungs- und Realisierungsprozess ermöglicht. Dazu wird in Analogie zur Produktentwicklung das Minimum Viable Production System eingeführt und so ein Perspektivwechsel in der Fabrikplanung eingeleitet. Die Vollständigkeitsanforderung an das Planungsergebnis wird zum Zeitpunkt der Realisierung aufgelöst. So werden zu Beginn ein reduziertes, minimales Produktionssystem geplant und realisiert sowie fortan unsichere Planungsinformationen anhand des physischen Produktionssystems in iterativen Prozessen validiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass durch das Minimum Viable Production System die Effektivität und die Effizienz der Planung im volatilen Planungsumfeld erhöht werden. Die situationsspezifische Ausgestaltung der Planung und die frühe Realisierung des Produktionssystems ermöglichen eine schnelle Produktionsfähigkeit und liefern wichtige Erkenntnisse, die in den Entwicklungsprozess einfließen. Durch die agilen Planungsprozesse kann die Fabrikplanung somit maßgeblich zum Erfolg produzierender Start-ups beitragen.
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Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

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